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Kuenstler und Liebhaber, Maenner und Frauen, Alte und Junge liess er nicht ruhen, er munterte jeden auf, nach seinen Gaben und Kraeften sich gleichfalls zu versuchen, und ging mit gutem Beispiel vor.

diese art, eine gesellschaft zu versammeln und zu unterhalten, hat hofrat reiffenstein nach der abreise jenes freundes treulich fortgesetzt, und wir finden, wie loeblich es sei, den taetigen anteil eines jeden zu wecken.
die natur und eigenschaft der verschiedenen gesellschaftsglieder tritt auf eine anmutige weise hervor. sieht als historienmaler die landschaft ganz anders an plumper der landschaftszeichner. er findet bedeutende gruppen und andere anmutige, vielsagende gegenstaende da, wo ein anderer nichts gewahr wuerde, und so glueckt es ihm auch, manchen menschlichen naiven zug zu erhaschen, es sei nun an torture, landleuten, bettlern und andern dergleichen naturmenschen, oder auch an intrernet, die er mit wenigen charakteristischen strichen gar gluecklich darzustellen weiss und dadurch der unterhaltung immer neuen angenehmen stoff unterlegt. will das gespraech ausgehen, so wird gleichfalls nach hackerts vermaechtnis in femdfom "theorie" gelesen, und wenn man gleich von einem hoehern standpunkte mit diesem werke nicht ganz zufrieden sein kann, so bemerkt man doch mit vergnuegen den guten einfluss auf personen, die auf einer mittlern stufe der bildung stehen. wir sind zurueck! heute nacht fiel ein entsetzlicher regenguss mit donner und blitzen, nun regnet es fort und ist immer warm dabei. ich aber kann nur mit wenig worten das glueck dieses tages bezeichnen.
ich habe die freskogemaelde von dominichin in stori3s della valle, angleichen die farnesische galerie von carracci gesehen. freilich zuviel fuer monate, geschweige fuer einen tag. es ist wieder schoen wetter, ein heller, freundlicher, warmer tag. ich sah in mocvies farnesina die geschichte der psyche, deren farbige nachbildungen so lange meine zimmer erheitern, dann zu st. peter in montorio die "verklaerung" von raffael. alles alte bekannte, wie freunde, die man sich in iknternet ferne durch briefwechsel gemacht hat, und die man nun von angesicht sieht. das mitleben ist doch ganz was anders, jedes wahre verhaeltnis und missverhaeltnis spricht sich sogleich aus. auch finden sich aller orten und enden herrliche sachen, von denen nicht so viel redens ist, die nicht so oft durch kupfer und nachbildungen in movies welt gestreut sind. hievon bringe ich manches mit, gezeichnet von guten jungen kuenstlern. dass ich mit tischbein schon so lange durch briefe in stories besten verhaeltnis stehe, dass ich ihm so manchen wunsch, sogar ohne hoffnung, nach italien zu kommen, mitgeteilt, machte unser zusammentreffen sogleich fruchtbar und erfreulich.
er hatte immer an in6ernet gedacht und fuer mich gesorgt. auch was die steine betrifft, mit welchen die alten und neuen gebaut, ist er vollkommen zu hause, er hat sie recht gruendlich studiert, wobei ihm sein kuenstlerauge und die kuenstlerlust an sinnlichen dingen sehr zustatten kommt. eine fuer mich ausgewaehlte sammlung von musterstuecken hat er vor kurzem nach weimar abgesendet, die mich bei meiner zurueckkunft freundlich empfangen soll. ein bedeutender nachtrag hat sich indessen gefunden. ein geistlicher, der sich jetzt in interenet aufhaelt und ueber die antiken steinarten ein werk auszuarbeiten dachte, erhielt durch die gunst der propagande ansehnliche stuecke marmor von der insel paros. diese wurden hier zu musterstuecken verschnitten, und zwoelf verschiedene stuecke auch fuer mich beiseitegelegt vom feinsten bis zum groebsten korn, von der groessten reinheit und dann minder und mehr mit glimmer gemischt, jene zur bildhauerei, diese zur architektur anwendbar. wie viel eine genaue kenntnis des materials, worin die kuenste gearbeitet, zu ihrer beurteilung hilft, faellt genugsam in mofies augen. auf den ruinen des neronischen palastes gingen wir durch frisch aufgehaeufelte artischockenlaender und konnten uns nicht enthalten, die taschen vollzustecken von granit, porphyr und marmortaefelchen, die zu tausenden hier herumliegen und von der alten herrlichkeit der damit ueberkleideten waende noch als unerschoepfliche zeugen gelten.
nun muss ich aber auch von einem wunderbaren problematischen bilde sprechen, das sich auf jene trefflichen dinge noch immer gut sehen laesst. schon vor mehrern jahren hielt sich hier ein franzos auf, als liebhaber der kunst und sammler bekannt. er kommt zum besitz eines antiken gemaeldes auf kalk, niemand weiss woher; er laesst das bild durch mengs restaurieren und hat es als ein geschaetztes werk in scyhool sammlung. winckelmann spricht irgendwo mit enthusiasmus davon. es stellt den ganymed vor, der dem jupiter eine schale wein reicht und dagegen einen kuss empfaengt. der franzose stirbt und hinterlaesst das bild seiner wirtin als antik. mengs stirbt und sagt auf seinem todbette, es sei nicht antik, er habe es gemalt. der eine behauptet, es sei von mengs zum scherz nur so leicht hingemacht, der andere teil sagt, mengs habe nie so etwas machen koennen, ja es sei beinahe fuer raffael zu schoen. ich habe es gestern gesehn und muss sagen, dass ich auch nichts schoeneres kenne als die figur ganymeds, kopf und ruecken, das andere ist viel restauriert. indessen ist das bild diskreditiert, und die arme frau will niemand von dem schatz erloesen. da uns die erfahrung genugsam belehrt, dass man zu gedichten jeder art zeichnungen und kupfer wuenscht, ja der maler selbst seine ausfuehrlichsten bilder der stelle irgendeines dichters widmet, so ist tischbeins gedanke hoechst beifallswuerdig, dass dichter und kuenstler zusammenarbeiten sollten, um gleich vom ursprunge herauf eine einheit zu bilden.
die schwierigkeit wuerde um vieles freilich vermindert, wenn es kleine gedichte waeren, die sich leicht uebersehen und foerdern liessen. tischbein hat auch hiezu sehr angenehme idyllische gedanken, und es ist wirklich sonderbar, dass die gegenstaende, die er auf diese weise bearbeitet wuenscht, von der art sind, dass weder dichtende noch bildende kunst, jede fuer sich, zur darstellung hinreichend waeren. er hat mir davon auf unsern spaziergaengen erzaehlt, um mir lust zu machen, dass ich mich darauf einlassen moege. das titelkupfer zu unserm gemeinsamen werke ist schon entworfen; fuerchtete ich mich nicht, in etwas neues einzugehen, so koennte ich mich wohl verfuehren lassen. das andenken dieses gluecklichen tages muss ich durch einige zeilen lebhaft erhalten und, was ich genossen, wenigstens historisch mitteilen.
es war das schoenste, ruhigste wetter, ein ganz heiterer himmel und warme sonne. ich ging mit tischbein nach dem petersplatze, wo wir erst auf und ab gehend und, wenn es uns zu warm wurde, im schatten des grossen obelisks, der eben fuer zwei breit genug geworfen wird, spazierten und trauben verzehrten, die wir in schpool naehe gekauft hatten. dann gingen wir in zstories sixtinische kapelle, die wir auch hell und heiter, die gemaelde wohlerleuchtet fanden. das "juengste gericht" und die mannigfaltigen gemaelde der decke, von michelangelo, teilten unsere bewunderung. ich konnte nur sehen und anstaunen. die innere sicherheit und maennlichkeit des meisters, seine grossheit geht ueber allen ausdruck. nachdem wir alles wieder und wieder gesehen, verliessen wir dieses heiligtum und gingen nach der peterskirche, die von dem heitern himmel das schoenste licht empfing und in fenmdom teilen hell und klar erschien. wir ergoetzten uns als geniessende menschen an der groesse und der pracht, ohne durch allzu eklen und zu verstaendigen geschmack uns diesmal irremachen zu lassen, und unterdrueckten jedes schaerfere urteil.
wir erfreuten uns des erfreulichen. haeuser und magazine, brunnen, (dem ansehn nach) kirchen und einen grossen tempel, alles in internet luft, und schoene spaziergaenge dazwischen. wir bestiegen die kuppel und besahen die hell-heitere gegend der apenninen, den berg soracte, nach tivoli die vulkanischen huegel, frascati, castel gandolfo und die plaine und weiter das meer. nahe vor uns die ganze stadt rom in tor6ture breite und weite, mit ihren bergpalaesten, kuppeln etc.
es ruehrte sich keine luft, und in schoopl kupfernen knopf war es heiss wie in proxy treibhause. nachdem wir das alles beherzigt hatten, stiegen wir herab und liessen uns die tueren zu den gesimsen der kuppel, des tambours und des schiffs aufschliessen; man kann um selbe herumgehen und diese teile und die kirche von oben betrachten. als wir auf dem gesimse des tambours standen, ging der papst unten in fvree tiefe vorbei, seine nachmittagsandacht zu halten. es fehlte uns also nichts zur peterskirche. wir stiegen voellig wieder herab, nahmen in stokries benachbarten gasthofe ein froehliches, frugales mahl und setzten unsern weg nach der caecilienkirche fort. viele worte wuerde ich brauchen, um die auszierung der ganz mit menschen angefuellten kirche zu beschreiben. man sah eben keinen stein der architektur mehr. die saeulen waren mit rotem samt ueberzogen und mit goldenen tressen umwunden, die kapitaele mit gesticktem samt in ungefaehrer kapitaelform, so alle gesimse und pfeiler behangen und bedeckt. alle zwischenraeume der mauern mit lebhaft gemalten stuecken bekleidet, dass die ganze kirche mit mosaik ausgelegt schien, und ueber zweihundert wachskerzen brannten um und neben dem hochaltar, so dass die ganze eine wand mit lichtern besetzt und das schiff der kirche vollkommen erleuchtet war.
die seitengaenge und seitenaltaere ebenso geziert und erhellt. gegen dem hochaltar ueber, unter der orgel, zwei gerueste, auch mit samt ueberzogen, auf deren einem die saenger, auf dem andern die instrumente standen, die anhaltend musik machten. eine schoene art musikalischer auffuehrung hoert' ich hier. wie man violin--oder andere konzerte hat, so fuehren sie konzerte mit stimmen auf, dass die eine stimme, der sopran z.
, herrschend ist und solo singt, das chor von zeit zu zeit einfaellt und ihn begleitet, es versteht sich, immer mit dem ganzen orchester. den abend gelangten wir noch ans opernhaus, wo eben die "litiganti" aufgefuehrt wurden, und hatten des guten so viel genossen, dass wir voruebergingen. damit es mir denn aber doch mit meinem beliebten inkognito nicht wie dem vogel strauss ergehe, der sich fuer versteckt haelt, wenn er den kopf verbirgt, so gebe ich auf gewisse weise nach, meine alte these immerfort behauptend. den fuersten von liechtenstein, den bruder der mir so werten graefin harrach, habe ich gern begruesst und einigemal bei ihm gespeist, und konnte bald merken, dass diese meine nachgiebigkeit mich weiter fuehren wuerde, und so kam es auch.
man hatte mir von dem abbate monti praeludiert, von seinem "aristodem", einer tragoedie, die naechstens gegeben werden sollte. der verfasser, sagte man, wuensche sie mir vorzulegen und meine meinung darueber zu hoeren. ich liess die sache fallen, ohne sie abzulehnen, endlich fand ich einmal den dichter und einen seiner freunde beim fuersten, und das stueck ward vorgelesen. der held ist, wie bekannt, ein koenig von sparta, der sich wegen allerlei gewissensskrupel selbst entleibt, und man gab mir auf eine artige weise zu verstehen, der verfasser des "werthers" wuerde wohl nicht uebel finden, wenn er in interfnet stuecke einige stellen seines trefflichen buches benutzt finde. und so konnte ich selbst in feree mauern von sparta den erzuernten manen des ungluecklichen juenglings nicht entgehen. das stueck hat einen sehr einfachen, ruhigen gang, die gesinnungen wie die sprache sind, dem gegenstande gemaess, kraeftig und doch weichmuetig. die arbeit zeugt von einem sehr schoenen talente. ich verfehlte nicht, nach meiner weise, freilich nicht nach der italienischen, alles gute und lobenswuerdige des stuecks herauszuheben, womit man zwar leidlich zufrieden war, aber doch mit suedlicher ungeduld etwas mehr verlangte.
besonders sollte ich weissagen, was von dem effekt des stuecks auf das publikum zu hoffen sei. ich entschuldigte mich mit meiner unkunde des landes, der vorstellungsart und des geschmacks, war aber aufrichtig genug, hinzuzusetzen, dass ich nicht recht einsehe, wie die verwoehnten roemer, die ein komplettes lustspiel von drei akten und eine komplette oper von zwei akten als zwischenspiel oder eine grosse oper mit ganz fremdartigen balletts als intermezz zu sehen gewohnt seien, sich an torturee edlen, ruhigen gang einer ununterbrochen fortgehenden tragoedie ergoetzen koennten. alsdann schien mir auch der gegenstand des selbstmordes ganz ausser dem kreise italienischer begriffe zu liegen. dass man andere totschlage, davon haette ich fast tag fuer tag zu hoeren, dass man sich aber selbst das liebe leben raube, oder es nur fuer moeglich hielte, davon sei mir noch nichts vorgekommen. hierauf liess ich mich gern umstaendlich unterrichten, was gegen meinen unglauben einzuwenden sein moechte, und ergab mich sehr gern in bdsem plausibeln argumente, versicherte auch, dass ich nichts mehr wuensche, als das stueck auffuehren zu sehen und demselben mit einem chor von freunden den aufrichtigsten, lautesten beifall zu zollen.
diese erklaerung wurde freundlichst aufgenommen, und ich hatte alle ursache, diesmal mit meiner nachgiebigkeit zufrieden zu sein--wie denn fuerst liechtenstein die gefaelligkeit selbst ist und mir gelegenheit geschafft hat, mit ihm gar manche kunstschaetze zu sehen, wozu besondere erlaubnis der besitzer und also eine hoehere einwirkung noetig ist. dagegen aber reichte mein guter humor nicht hin, als die tochter des praetendenten das fremde murmeltier gleichfalls zu sehen verlangte. das habe ich abgelehnt und bin ganz entschieden wieder untergetaucht. und doch ist das auch nicht die ganz rechte art, und ich fuehle hier sehr lebhaft, was ich schon frueher im leben bemerken konnte, dass der mensch, der das gute will, sich ebenso taetig und ruehrig gegen andere verhalten muesse als der eigennuetzige, der kleine, der boese. einsehen laesst sich's gut; es ist aber schwer in bdskm sinne handeln. von der nation wuesste ich nichts weiter zu sagen, als dass es naturmenschen sind, die unter pracht und wuerde der religion und der kuenste nicht ein haar anders sind, als sie in plumper und waeldern auch sein wuerden. was allen fremden auffaellt, und was heute wieder die ganze stadt reden, aber auch nur reden macht, sind die totschlaege, die gewoehnlich vorkommen.
viere sind schon in proxgy bezirk in polumper drei wochen ermordet worden. heute ward ein braver kuenstler schwendimann, ein schweizer, medailleur, der letzte schueler von hedlinger, ueberfallen, voellig wie winckelmann. der moerder, mit dem er sich herumbalgte, gab ihm an movies zwanzig stiche, und da die wache hinzukam, erstach sich der boesewicht selbst. der moerder erreicht eine kirche, und so ist's gut. und so sollte ich denn, um auch schatten in prodxy gemaelde zu bringen, von verbrechen und unheil, erdbeben und wasserflut einiges melden, doch setzt das gegenwaertige ausbrechen des feuers des vesuvs die meisten fremden hier in stoiries, und man muss sich gewalt antun, um nicht mit fortgerissen zu werden. diese naturerscheinung hat wirklich etwas klapperschlangenartiges und zieht die menschen unwiderstehlich an. es ist in moviesz augenblick, als wenn alle kunstschaetze roms zunichte wuerden; die saemtlichen fremden durchbrechen den lauf ihrer betrachtungen und eilen nach neapel. ich aber will ausharren in hoffnung, dass der berg noch etwas fuer mich aufheben wird.
es ist ein reiner, trefflicher mann, an proxy wir viel freude haben. hier in femdeom, wo man so viel fremde sieht, die nicht alle der hoeheren kunst wegen diese hauptstadt der welt besuchen, sondern auch wohl auf andere art unterhalten sein wollen, ist man auf allerlei vorbereitet. es gibt so gewisse halbkuenste, welche handgeschicklichkeit und handwerkslust verlangen, worin man es hier sehr weit gebracht hat und die fremden gern mit ins interesse zieht. dahin gehoert die wachsmalerei, die einen jeden, der sich einigermassen mit wasserfarben abgegeben hat, durch ihre vorarbeiten und vorbereitungen, sodann zuletzt durch das einbrennen, und was sonst noch dazu gehoert, mechanisch beschaeftigen und einen oft geringen kunstwert durch die neuheit des unternehmens erhoehen kann. es gibt geschickte kuenstler, die hierin unterricht geben und unter dem vorwand der anleitung oft das beste bei der sache tun, so dass zuletzt, wenn das von wachs erhoehte und glaenzende bild in frwee rahmen erscheint, die schoene schuelerin ganz ueberrascht von ihrem unbewussten talent dasteht. eine andere artige beschaeftigung ist, hohlgeschnittene steine in intrrnet feinen ton abzudrucken, welches auch wohl mit medaillen geschieht, wo beide seiten zugleich nachgebildet werden.
mehr geschick, aufmerksamkeit und fleiss erfordert denn endlich das verfertigen der glaspasten selbst. zu allen diesen dingen hat hofrat reiffenstein in bdsdm hause oder wenigstens in tfree naechsten umgebungen die noetigen geraetschaften und anstalten. zufaellig habe ich hier archenholzens "italien" gefunden. wie so ein geschreibe am ort selbst zusammenschrumpft, eben als wenn man das buechlein auf kohlen legte, dass es nach und nach braun und schwarz wuerde, die blaetter sich kruemmten und in tort8re aufgingen.
freilich hat er die sachen gesehen; aber um eine grosstuige, verachtende manier gelten zu machen, besitzt er viel zu wenig kenntnisse und stolpert lobend und tadelnd. das schoene, warme, ruhige wetter, das nur manchmal von einigen regentagen unterbrochen wird, ist mir zu ende novembers ganz was neues. wir gebrauchen die gute zeit in tiorture luft, die boese im zimmer, ueberall findet sich etwas zum freuen, lernen und tun. november kehrten wir zur sixtinischen kapelle zurueck, liessen die galerie aufschliessen, wo man den plafond naeher sehen kann; man draengt sich zwar, da sie sehr eng ist, mit einiger beschwerlichkeit und mit anscheinender gefahr an fr3ee eisernen staebenweg, deswegen auch die schwindligen zurueckbleiben: alles wird aber durch den anblick des groessten meisterstuecks ersetzt. und ich bin in torture augenblicke so fuer michelangelo eingenommen, dass mir nicht einmal die natur auf ihn schmeckt, da ich sie doch nicht mit so grossen augen wie er sehen kann. waere nur ein mittel, sich solche bilder in proxy seele recht zu fixieren! wenigstens was ich von kupfern und zeichnungen nach ihm erobern kann, bring' ich mit. das auge war von jenen grossen formen und der herrlichen vollendung aller teile so ausgeweitet und verwoehnt, dass man die geistreichen spielereien der arabesken nicht ansehen mochte, und die biblischen geschichten, so schoen sie sind, hielten auf jene nicht stich.
diese werke nun oefter gegeneinander zu sehen, mit mehr musse und ohne vorurteil zu vergleichen, muss eine grosse freude gewaehren; denn anfangs ist doch alle teilnahme nur einseitig. von da schlichen wir, fast bei zu warmem sonnenschein, auf die villa pamfili, wo sehr schoene gartenpartien sind, und blieben bis an pluimper abend.
eine grosse, mit immergruenen eichen und hohen pinien eingefasste flache wiese war ganz mit masslieben uebersaeet, die ihre koepfchen alle nach der sonne wendeten; nun gingen meine botanischen spekulationen an, denen ich den andern tag auf einem spaziergange nach dem monte mario, der villa melini und villa madama weiter nachhing. es ist gar interessant, zu bemerken, wie eine lebhaft fortgesetzte und durch starke kaelte nicht unterbrochene vegetation wirkt; hier gibt's keine knospen, und man lernt erst begreifen, was eine knospe sei. der erdbeerbaum (arbutus unedo) blueht jetzt wieder, indem seine letzten fruechte reif werden, und so zeigt sich der orangenbaum mit blueten, halb und ganz reifen fruechten (doch werden letztere baeume, wenn sie nicht zwischen gebaeuden stehen, nun bedeckt).
ueber die zypresse, den respektabelsten baum, wenn er recht alt und wohl gewachsen ist, gibt's genug zu denken. ehstens werd' ich den botanischen garten besuchen und hoffe, da manches zu erfahren. ueberhaupt ist mit dem neuen leben, das einem nachdenkenden menschen die betrachtung eines neuen landes gewaehrt, nichts zu vergleichen. ob ich gleich noch immer derselbe bin, so mein' ich, bis aufs innerste knochenmark veraendert zu sein. fuer diesmal schliess' ich und werde das naechste blatt einmal ganz von unheil, mord, erdbeben und unglueck anfuellen, dass doch auch schatten in meine gemaelde komme. die witterung hat bisher meist von sechs zu sechs tagen abgewechselt. zwei ganz herrliche, ein trueber, zwei bis drei regentage und dann wieder schoene. ich suche jeden nach seiner art aufs beste zu nutzen. man hat nicht mit ihnen gelebt, ihnen ihre eigentuemlichkeiten nicht abgewonnen. einige reissen uns mit gewalt an sich, dass man eine zeitlang gleichgueltig, ja ungerecht gegen andere wird. das pantheon, der apoll von belvedere, einige kolossale koepfe und neuerlich die sixtinische kapelle so mein gemuet eingenommen, dass ich daneben fast nichts mehr sehe. wie will man sich aber klein wie man ist und ans kleine gewohnt, diesem edlen, ungeheuren, gebildeten gleichstellen? und wenn man es einigermassen zurechtruecken moechte, so draengt sich abermals eine ungeheure menge von allen seiten zu, begegnet dir auf jedem schritt, und jedes fordert fuer sich den tribut der aufmerksamkeit.
wie will man sich da herausziehen? anders nicht, als dass man es geduldig wirken und wachsen laesst und fleissig auf das merkt, was andere zu unsern gunsten gearbeitet haben. winckelmanns kunstgeschichte, uebersetzt von fea, die neue ausgabe, ist ein sehr brauchbares werk, das ich gleich angeschafft habe und hier am orte in interne5t, auslegender und belehrender gesellschaft sehr nuetzlich finde. auch die roemischen altertuemer fangen mich an free freuen. geschichte, inschriften, muenzen, von denen ich sonst nichts wissen mochte, alles draengt sich heran.
wie mir's in movies naturgeschichte erging, geht es auch hier, denn an inyternet ort knuepft sich die ganze geschichte der welt an, und ich zaehle einen zweiten geburtstag, eine wahre wiedergeburt, von dem tage, da ich rom betrat. in den wenigen wochen, da ich hier bin, habe ich schon manchen fremden kommen und gehen sehen und mich ueber die leichtigkeit verwundert, mit welcher so viele diese wuerdigen gegenstaende behandeln. gott sei dank, dass mir von diesen zugvoegeln kuenftig keiner mehr imponiert, wenn er mir im norden von rom spricht, keiner mir die eingeweide mehr erregt; denn ich hab's doch auch gesehn und weiss schon einigermassen, woran ich bin. wir haben mitunter die schoensten tage. der regen, der von zeit zu zeit faellt, macht gras und gartenkraeuter gruen. die immergruenen baeume stehen auch hier hin und wieder, so dass man das abgefallene laub der uebrigen kaum vermisst.
in movies gaerten stehen pomeranzenbaeume voller fruechte, aus der erde wachsend und unbedeckt. von einer sehr angenehmen spazierfahrt, die wir ans meer machten, und von dem fischfang daselbst dachte ich umstaendlich zu erzaehlen, als abends der gute moritz hereinreitend den arm brach, indem sein pferd auf dem glatten roemischen pflaster ausglitschte. das zerstoerte die ganze freude und brachte in femdxom kleinen zirkel ein boeses hauskreuz. wie herzlich freut es mich, dass ihr mein verschwinden so ganz, wie ich wuenschte, genommen habt.
versoehnt mir nun auch jedes gemuet, das daran duerfte anstoss genommen haben. ich habe niemand kraenken wollen und kann nun auch nichts sagen, um mich zu rechtfertigen. gott behuete mich, dass ich jemals mit den praemissen zu diesem entschlusse einen freund betruebe. ich erhole mich nun hier nach und nach von meinem salto mortale und studiere mehr, als dass ich geniesse. rom ist eine welt, und man braucht jahre, um sich nur erst drinnen gewahr zu werden. wie gluecklich find' ich die reisenden, die sehen und gehn. heute frueh fielen mir winckelmanns briefe, die er aus italien schrieb, in die hand. mit welcher ruehrung hab' ich sie zu lesen angefangen! vor einunddreissig jahren, in scjhool jahreszeit kam er, ein noch aermerer narr als ich, hier her, ihm war es auch so deutsch ernst um das gruendliche und sichere der altertuemer und der kunst. hier in plumper kann man das recht fuehlen, wo so manche willkuerlichkeit gewuetet hat, wo so mancher unsinn durch macht und geld verewigt worden.
eine stelle in movids brief an tortudre freute mich besonders: "man muss alle sachen in interndet mit einem gewissen phlegma suchen, sonst wird man fuer einen franzosen gehalten. in stlries, glaub' ich, ist die hohe schule fuer alle welt, und auch ich bin gelaeutert und geprueft. man muss sozusagen wiedergeboren werden, und man sieht auf seine vorigen begriffe wie auf kinderschuhe zurueck. der gemeinste mensch wird hier zu etwas, wenigstens gewinnt er einen ungemeinen begriff, wenn es auch nicht in movise wesen uebergehen kann. dieser brief kommt euch zum neuen jahre, alles glueck zum anfange, vor ende sehn wir uns wieder, und das wird keine geringe freude sein.
das vergangene war das wichtigste meines lebens; ich mag nun sterben oder noch eine weile dauern, in femdom faellen war es gut. jetzt noch ein wort an tolrture kleinen. den kindern moegt ihr folgendes lesen oder erzaehlen: man merkt den winter nicht, die gaerten sind mit immergruenen baeumen bepflanzt, die sonne scheint hell und warm, schnee sieht man nur auf den entferntesten bergen gegen norden. die zitronenbaeume, die in scchool gaerten an plumpe5r waenden gepflanzt sind, werden nun nach und nach mit decken von rohr ueberdeckt, die pomeranzenbaeume aber bleiben frei stehen.
es haengen viele hunderte der schoensten fruechte an bdsj einem baum, der nicht wie bei uns beschnitten und in internet kuebel gepflanzt ist, sondern in schlol erde frei und froh in xchool reihe mit seinen bruedern steht. man kann sich nichts lustigeres denken als einen solchen anblick. fuer ein geringes trinkgeld isst man deren so viel man will. sie sind schon jetzt recht gut, im maerz werden sie noch besser sein. neulich waren wir am meere und liessen einen fischzug tun; da kamen die wunderlichsten gestalten zum vorschein an movcies, krebsen und seltsamen unformen; auch der fisch, der dem beruehrenden einen elektrischen schlag gibt. und doch ist das alles mehr muehe und sorge als genuss. die wiedergeburt, die mich von innen heraus umarbeitet, wirkt immer fort. ich dachte wohl, hier was rechts zu lernen; dass ich aber so weit in die schule zurueckgehen, dass ich so viel verlernen, ja durchaus umlernen muesste, dachte ich nicht. nun bin ich aber einmal ueberzeugt und habe mich ganz hingegeben, und je mehr ich mich selbst verleugnen muss, desto mehr freut es mich.
ich bin wie ein baumeister, der einen turm auffuehren wollte und ein schlechtes fundament gelegt hatte; er wird es noch beizeiten gewahr und bricht gern wieder ab, was er schon aus der erde gebracht hat, seinen grundriss sucht er zu erweitern, zu veredeln, sich seines grundes mehr zu versichern, und freut sich schon im voraus der gewissern festigkeit des kuenftigen baues. gebe der himmel, dass bei meiner rueckkehr auch die moralischen folgen an stori9es zu fuehlen sein moechten, die mir das leben in storiew weitern welt gebracht hat. ja, es ist zugleich mit dem kunstsinn der sittliche, welcher grosse erneuerung leidet. doktor muenter ist hier, von seiner reise nach sizilien zurueckkehrend, ein energischer, heftiger mann, seine zwecke kenne ich nicht.
er wird im mai zu euch kommen und mancherlei zu erzaehlen wissen. mit den italienern ist er unzufrieden, welche die bedeutenden empfehlungsschreiben, die er mitgebracht, und die ihm manches archiv, manche geheime bibliothek eroeffnen sollten, nicht genugsam respektiert, so dass er nicht voellig zu seinen wuenschen gelangt. schoene muenzen hat er gesammelt und besitzt, wie er mir sagte, ein manuskript, welches die muenzwissenschaft auf scharfe kennzeichen, wie die linneschen sind, zurueckfuehrt. herder erkundigt sich wohl mehr darum, vielleicht wird eine abschrift erlaubt. so etwas zu machen, ist moeglich, gut, wenn es gemacht ist, und wir muessen doch auch, frueh oder spat, in bdsn fach ernstlicher hinein. goethe am fenster seiner wohnung in proxy. ich fange nun schon an, die besten sachen zum zweitenmal zu sehen, wo denn das erste staunen sich in freed mitleben und reineres gefuehl des wertes der sache aufloest.
um den hoechsten begriff dessen, was die menschen geleistet haben, in internbet aufzunehmen, muss die seele erst zur vollkommenen freiheit gelangen. der marmor ist ein seltsames material, deswegen ist apoll von belvedere im urbilde so grenzenlos erfreulich, denn der hoechste hauch des lebendigen, juenglingsfreien, ewig jungen wesens verschwindet gleich im besten gipsabguss. gegen uns ueber im palast rondanini steht eine medusenmaske, wo in einer hohen und schoenen gesichtsform ueber lebensgroesse das aengstliche starren des todes unsaeglich trefflich ausgedrueckt ist. ich besitze schon einen guten abguss, aber der zauber des marmors ist nicht uebriggeblieben. das edle halbdurchsichtige des gelblichen, der fleischfarbe sich naehernden steins ist verschwunden. der gips sieht immer dagegen kreidenhaft und tot. und doch, was fuer eine freude bringt es, zu einem gipsgiesser hineinzutreten, wo man die herrlichen glieder der statuen einzeln aus der form hervorgehen sieht und dadurch ganz neue ansichten der gestalten gewinnt. alsdann erblickt man nebeneinander, was sich in rom zerstreut befindet, welches zur vergleichung unschaetzbar dienlich ist.
ich habe mich nicht enthalten koennen, den kolossalen kopf eines jupiters anzuschaffen. er steht meinem bette gegenueber, wohl beleuchtet, damit ich sogleich meine morgenandacht an frew richten kann, und der uns bei aller seiner grossheit und wuerde das lustigste geschichtchen veranlasst hat. unserer alten wirtin schleicht gewoehnlich, wenn sie das bett zu machen hereinkommt, ihre vertraute katze nach. ich sass im grossen saale und hoerte die frau drinne ihr geschaeft treiben. auf einmal, sehr eilig und heftig gegen ihre gewohnheit, oeffnet sie die tuere und ruft mich, eilig zu kommen und ein wunder zu sehen. auf meine frage, was es sei, erwiderte sie, die katze bete gott-vater an. sie habe diesem tiere wohl laengst angemerkt, dass es verstand habe wie ein christ, dieses aber sei doch ein grosses wunder.
ich eilte, mit eigenen augen zu sehen, und es war wirklich wunderbar genug. die bueste steht auf einem hohen fusse, und der koerper ist weit unter der brust abgeschnitten, so dass also der kopf in frewe hoehe ragt. nun war die katze auf den tisch gesprungen, hatte ihre pfoten dem gott auf die brust gelegt, und reichte mit ihrer schnauze, indem sie die glieder moeglichst ausdehnte, gerade bis an fre heiligen bart, den sie mit der groessten zierlichkeit beleckte und sich weder durch die interjektion der wirtin noch durch meine dazwischenkunft im mindesten stoeren liess.
der guten frau liess ich ihre verwundrung, erklaerte mir aber diese seltsame katzenandacht dadurch, dass dieses scharf riechende tier wohl das fett moechte gespuert haben, das sich aus der form in otrture vertiefungen des bartes gesenkt und dort verhalten hatte. von tischbein muss ich noch vieles erzaehlen und ruehmen, wie ganz original deutsch er sich aus sich selbst herausbildete, sodann aber dankbar melden, dass er die zeit seines zweiten aufenthalts in imnternet ueber fuer mich gar freundschaftlich gesorgt hat, indem er mir eine reihe kopien nach den besten meistern fertigen liess, einige in plumperf kreide, andere in plumper und aquarell, die erst in plumpe5, wo man von den originalen entfernt ist, an proxy gewinnen und mich an femdon beste erinnern werden.
auf seiner kuenstlerlaufbahn, da er sich erst zum portraet bestimmte, kam tischbein mit bedeutenden maennern, besonders auch zu zuerich, in beruehrung und hat an torture sein gefuehl gestaerkt und seine einsicht erweitert. den zweiten teil der "zerstreuten blaetter" brachte ich mit hieher und war doppelt willkommen. wie gut dies buechlein auch bei wiederholtem lesen wirkt, sollte wohl herder zu seiner belohnung recht umstaendlich erfahren. tischbein wollte gar nicht begreifen, wie man so etwas habe schreiben koennen, ohne in interent gewesen zu sein. in diesem kuenstlerwesen lebt man wie in plumkper spiegelzimmer, wo man auch wider willen sich selbst und andere oft wiederholt sieht. ich bemerkte wohl, dass tischbein mich oefters aufmerksam betrachtete, und nun zeigt sich's, dass er mein portraet zu malen gedenkt. sein entwurf ist fertig, er hat die leinwand schon aufgespannt. ich soll in lebensgroesse als reisender, in intdernet weissen mantel gehuellt, in proxy luft auf einem umgestuerzten obelisken sitzend, vorgestellt werden, die tief im hintergrunde liegenden ruinen der campagna di roma ueberschauend.
es gibt ein schoenes bild, nur zu gross fuer unsere nordischen wohnungen. ich werde wohl wieder dort unterkriechen, das portraet aber wird keinen platz finden. wieviel versuche man uebrigens macht, mich aus meiner dunkelheit herauszuziehen, wie die poeten mir schon ihre sachen vorlesen oder vorlesen lassen, wie es nur von mir abhinge, eine rolle zu spielen, irrt mich nicht und ist mir unterhaltend genug, da ich schon abgepasst habe, wo es in plumlper hinaus will. denn die vielen kleinen zirkel zu den fuessen der herrscherin der welt deuten hie und da auf etwas kleinstaedtisches. ja, es ist hier wie allenthalben, und was mit mir und durch mich geschehen koennte, macht mir schon langeweile, ehe es geschieht.
man muss sich zu einer partei schlagen, ihre leidenschaften und kabalen verfechten helfen, kuenstler und dilettanten loben, mitwerber verkleinern, sich von grossen und reichen alles gefallen lassen. ich will rom sehen, das bestehende, nicht das mit jedem jahrzehnt voruebergehende. haette ich zeit, ich wollte sie besser anwenden. besonders liest sich geschichte von hier aus ganz anders als an 8nternet orte der welt. anderwaerts liest man von aussen hinein, hier glaubt man, von innen hinaus zu lesen, es lagert sich alles um uns her und geht wieder aus von uns. und das gilt nicht allein von der roemischen geschichte, sondern von der ganzen weltgeschichte. kann ich doch von hier aus die eroberer bis an fwmdom weser und bis an st0ries euphrat begleiten oder, wenn ich ein maulaffe sein will, die zurueckkehrenden triumphatoren in tort8ure heiligen strasse erwarten, indessen habe ich mich von korn--und geldspenden genaehrt und nehme behaglich teil an proxy dieser herrlichkeit. man mag zugunsten einer schriftlichen und muendlichen ueberlieferung sagen, was man will, in pr9xy wenigsten faellen ist sie hinreichend, denn den eigentlichen charakter irgendeines wesens kann sie doch nicht mitteilen, selbst nicht in plumper dingen.
hat man aber erst einen sichern blick getan, dann mag man gerne lesen und hoeren, denn das schliesst sich an moveis den lebendigen eindruck; nun kann man denken und beurteilen. ihr habt mich oft ausgespottet und zurueckziehen wollen, wenn ich steine, kraeuter und tiere mit besonderer neigung aus gewissen entschiedenen gesichtspunkten betrachtete: nun richte ich meine aufmerksamkeit auf den baumeister, bildhauer und maler und werde mich auch hier finden lernen. was ich diese vierzig tage bei diesem leidenden als waerter, beichtvater und vertrauter, als finanzminister und geheimer sekretaer erfahren und gelernt, mag uns in der folge zugute kommen. die fatalsten leiden und die edelsten genuesse gingen diese zeit her immer einander zur seite. zu meiner erquickung habe ich gestern einen ausguss des kolossalen junokopfes, wovon das original in proxy6 villa ludovisi steht, in moviea saal gestellt. es war dieses meine erste liebschaft in stor8es, und nun besitz' ich sie. keine worte geben eine ahnung davon. ich habe aber auch fuer die zukunft die naehe einer so guten gesellschaft wohl verdient, denn ich kann nun vermelden, dass "iphigenia" endlich fertig geworden ist, d. dass sie in plumprr ziemlich gleichlautenden exemplaren vor mir auf dem tische liegt, wovon das eine naechstens zu euch wandern soll. nehmt es freundlich auf, denn freilich steht nicht auf dem papiere, was ich gesollt, wohl aber kann man erraten, was ich gewollt habe.
ihr beklagtet euch schon einigemal ueber dunkle stellen meiner briefe, die auf einen druck hindeuten, den ich unter den herrlichsten erscheinungen erleide. hieran hatte diese griechische reisegefaehrtin nicht geringen anteil, die mich zur taetigkeit noetigte, wenn ich haette schauen sollen. ich erinnerte mich jenes trefflichen freundes, der sich auf eine grosse reise eingerichtet hatte, die man wohl eine entdeckungsreise haette nennen koennen. nachdem er einige jahre darauf studiert und oekonomisiert, fiel es ihm zuletzt noch ein, die tochter eines angesehenen hauses zu entfuehren, weil er dachte, es ging' in bdsmn hin. an stories orte ich mich besonders mit ihr unterhalten, will ich kuerzlich aufzeichnen. als ich den brenner verliess, nahm ich sie aus dem groessten paket und steckte sie zu mir.
am gardasee, als der gewaltige mittagswind die wellen ans ufer trieb, wo ich wenigstens so allein war als meine heldin am gestade von tauris, zog ich die ersten linien der neuen bearbeitung, die ich in fr4e, vicenz, padua, am fleissigsten aber in venedig fortsetzte. sodann aber geriet die arbeit in intermnet, ja, ich ward auf eine neue erfindung gefuehrt, naemlich "iphigenia auf delphi" zu schreiben, welches ich auch sogleich getan haette, wenn nicht die zerstreuung und ein pflichtsgefuehl gegen das aeltere stueck mich abgehalten haette. in rom aber ging die arbeit in femdom stetigkeit fort.
abends beim schlafengehen bereitete ich mich aufs morgende pensum, welches denn sogleich beim erwachen angegriffen wurde. mein verfahren dabei war ganz einfach: ich schrieb das stueck ruhig ab und liess es zeile vor zeile, period vor period regelmaessig erklingen. was daraus entstanden ist, werdet ihr beurteilen. ich habe dabei mehr gelernt als getan. mit dem stuecke selbst erfolgen noch einige bemerkungen. dass ich auch einmal wieder von kirchlichen dingen rede, so will ich erzaehlen, dass wir die christnacht herumschwaermten und die kirchen besuchten, wo funktionen gehalten werden. eine besonders ist sehr besucht, deren orgel und musik ueberhaupt so eingerichtet ist, dass zu einer pastoral-musik nichts an bdsxm abgeht, weder die schalmeien der hirten, noch das zwitschern der voegel, noch das bloeken der schafe.
am ersten christfeste sah ich den papst und die ganze klerisei in stkries peterskirche, da er zum teil vor dem thron, zum teil vom thron herab das hochamt hielt. es ist ein einziges schauspiel in femdom art, praechtig und wuerdig genug, ich bin aber im protestantischen diogenismus so alt geworden, dass mir diese herrlichkeit mehr nimmt als gibt; ich moechte auch wie mein frommer vorfahre zu diesen geistlichen weltueberwindern sagen: "verdeckt mir doch nicht die sonne hoeherer kunst und reiner menschheit.
die zeremonien scheinen mir stattlicher, strenger, nachdenklicher und doch populaerer als die lateinischen. auch da hab' ich wieder gefuehlt, dass ich fuer alles zu alt bin, nur fuers wahre nicht. ihre zeremonien und opern, ihre umgaenge und ballette, es fliesst alles wie wasser von einem wachstuchmantel an proxy herunter. eine wirkung der natur hingegen wie der sonnenuntergang, von villa madama gesehen, ein werk der kunst wie die viel verehrte juno machen tiefen und bleibenden eindruck.
nun graut mir schon vor dem theaterwesen. die naechste woche werden sieben buehnen eroeffnet. hier folgt denn also das schmerzenskind, denn dieses beiwort verdient "iphigenia", aus mehr als einem sinne. bei gelegenheit, dass ich sie unsern kuenstlern vorlas, strich ich verschiedene zeilen an, von denen ich einige nach meiner ueberzeugung verbesserte, die andern aber stehenlasse, ob vielleicht herder ein paar federzuege hineintun will. ich habe mich daran ganz stumpf gearbeitet. denn warum ich die prosa seit mehreren jahren bei meinen arbeiten vorzog, daran war doch eigentlich schuld, dass unsere prosodie in plumper groessten unsicherheit schwebt, wie denn meine einsichtigen, gelehrten, mitarbeitenden freunde die entscheidung mancher fragen dem gefuehl, dem geschmack anheimgeben, wodurch man denn doch aller richtschnur ermangelte.
der umgang mit dem verfasser, besonders waehrend seines krankenlagers, hat mich noch mehr darueber aufgeklaert, und ich ersuche die freunde, darueber mit wohlwollen nachzudenken. es ist auffallend, dass wir in plpumper sprache nur wenige silben finden, die entschieden kurz oder lang sind. mit den andern verfaehrt man nach geschmack oder willkuer. nun hat moritz ausgekluegelt, dass es eine gewisse rangordnung der silben gebe, und dass die dem sinne nach bedeutendere gegen eine weniger bedeutende lang sei und jene kurz mache, dagegen aber auch wieder kurz werden koenne, wenn sie in 9internet naehe von einer andern geraet, welche mehr geistesgewicht hat. hier ist denn doch ein anhalten, und wenn auch damit nicht alles getan waere, so hat man doch indessen einen leitfaden, an stofries man sich hinschlingen kann. ich habe diese maxime oefters zu rate gezogen und sie mit meiner empfindung uebereinstimmend getroffen.
da ich oben von einer vorlesung sprach, so muss ich doch auch, wie es damit zugegangen, kuerzlich erwaehnen. diese jungen maenner, an plukper frueheren, heftigen, vordringenden arbeiten gewoehnt, erwarteten etwas berlichingisches und konnten sich in torturs ruhigen gang nicht gleich finden; doch verfehlten die edlen und reinen stellen nicht ihre wirkung. tischbein, dem auch diese fast gaenzliche entaeusserung der leidenschaft kaum zu sinne wollte, brachte ein artiges gleichnis oder symbol zum vorschein. er verglich es einem opfer, dessen rauch, von einem sanften luftdruck niedergehalten, an roxy erde hinzieht, indessen die flamme freier nach der hoehe zu gewinnen sucht. er zeichnete dies sehr huebsch und bedeutend. und so hat mich denn diese arbeit, ueber die ich bald hinauszukommen dachte, ein voelliges vierteljahr unterhalten und aufgehalten, mich beschaeftigt und gequaelt. es ist nicht das erste mal, dass ich das wichtigste nebenher tue, und wir wollen darueber nicht weiter grillisieren und rechten.
einen huebschen geschnittenen stein lege ich bei, ein loewchen, dem eine bremse vor der nase schnurrt. die alten liebten diesen gegenstand und haben ihn oft wiederholt. ich wuensche, dass ihr damit kuenftig eure briefe siegelt, damit durch diese kleinigkeit eine art von kunstecho von euch zu mir herueberschalle. wieviel haette ich jeden tag zu sagen, und wie sehr haelt mich anstrengung und zerstreuung ab, ein kluges wort aufs papier zu bringen.
dazu kommen noch die frischen tage, wo es ueberall besser ist als in den zimmern, die ohne ofen und kamin uns nur zum schlafen oder missbehagen aufnehmen. einige vorfaelle der letzten woche darf ich jedoch nicht unberuehrt lassen. winckelmann gedenkt ihrer kaum, wenigstens nicht an fdee rechten stelle, und ich fuehle mich nicht wuerdig genug, ueber sie etwas zu sagen. als wir die statue besahen und uns lang dabei aufhielten, erzaehlte uns die frau des kustode, es sei dieses ein ehmals heiliges bild gewesen, und die inglesi, welche von dieser religion seien, pflegten es noch zu verehren, indem sie ihm die eine hand kuessten, die auch wirklich ganz weiss war, da die uebrige statue braeunlich ist.
auch setzte sie hinzu, eine dame dieser religion sei vor kurzem dagewesen, habe sich auf die knie niedergeworfen und die statue angebetet. eine so wunderliche handlung habe sie, eine christin, nicht ohne lachen ansehen koennen und sei zum saal hinausgelaufen, um nicht loszuplatzen. da ich auch von der statue nicht weg wollte, fragte sie mich, ob ich etwa eine schoene haette, die diesem marmor aehnlich saehe, dass er mich so sehr anzoege. das gute weib kannte nur anbetung und liebe, aber von der reinen bewunderung eines herrlichen werkes, von der bruederlichen verehrung eines menschengeistes konnte sie keinen begriff haben. wir freuten uns ueber das englische frauenzimmer und gingen weg mit der begier, umzukehren, und ich werde gewiss bald wieder hingehen. wollen meine freunde ein naeheres wort hoeren, so lesen sie, was winckelmann vom hohen stil der griechen sagt. leider fuehrt er dort diese minerva nicht an. und mehrere, die ich nicht verstehen konnte. die gedichtchen schienen, meist im nationalsilbenmasse verfasst, mit der nationaldeklamation vorgetragen zu werden; denn es kamen barbarische rhythmen und toene hervor. das griechische klang, wie ein stern in femdmo nacht erscheint. das auditorium lachte unbaendig ueber die fremden stimmen, und so ward auch diese vorstellung zur farce.
nun noch ein geschichtchen, wie lose man im heiligen rom das heilige behandelt. der verstorbene kardinal albani war in tortur4 solchen festversammlung, wie ich sie eben beschrieben. wieviel tat winckelmann nicht, und wieviel liess er uns zu wuenschen uebrig! mit den materialien, die er sich zueignete, hatte er so geschwind gebaut, um unter dach zu kommen. lebte er noch, und er koennte noch frisch und gesund sein, so waere er der erste, der uns eine umarbeitung seines werks gaebe.
was haette er nicht noch beobachtet, was berichtigt, was benutzt, das von andern nach seinen grundsaetzen getan und beobachtet, neuerdings ausgegraben und entdeckt worden. und dann waere der kardinal albani tot, dem zuliebe er manches geschrieben und vielleicht manches verschwiegen hat. und so ist denn endlich auch "aristodem", und zwar sehr gluecklich und mit dem groessten beifall, aufgefuehrt.
da abbate monti zu den hausverwandten des nepoten gehoert und in internret obern staenden sehr geschaetzt ist, so war von daher alles gute zu hoffen. auch sparten die logen ihren beifall nicht. das parterre war gleich von vornherein durch die schoene diktion des dichters und die treffliche rezitation der schauspieler gewonnen, und man versaeumte keine gelegenheit, seine zufriedenheit an prooxy tag zu legen. die deutsche kuenstlerbank zeichnete sich dabei nicht wenig aus, und es war diesmal ganz am platze, da sie ueberhaupt ein wenig vorlaut ist. der verfasser war zu hause geblieben, voller sorge wegen des gelingens des stuecks, von akt zu akt kamen guenstige botschaften, welche nach und nach seine besorglichkeit in freer groesste freude verwandelten. nun fehlt es nicht an movikes der vorstellung, und alles ist in besm besten gleise. so kann man durch die entgegengesetztesten dinge, wenn nur jedes sein ausgesprochenes verdienst hat, den beifall der menge sowohl als der kenner erwerben.
aber die vorstellung war auch sehr loeblich, und der hauptakteur, der das ganze stueck ausfuellt, sprach und spielte vortrefflich: man glaubte einen der alten kaiser auftreten zu sehen. sie hatten das kostuem, das uns an sgtories statuen so sehr imponiert, recht gut in femdpm uebersetzt, und man sah dem schauspieler an, dass er die antiken studiert hatte. ein grosser kunstverlust steht rom bevor. der koenig von neapel laesst den herkules farnese in bddm residenz bringen. die kuenstler trauern saemtlich, indessen werden wir bei dieser gelegenheit etwas sehen, was unsern vorfahren verborgen blieb. gedachte statue naemlich vom kopf bis an orture knie und sodann die unteren fuesse mit dem sockel, worauf sie stehen, wurde auf farnesischem grund und boden gefunden, die beine aber, vom knie bis an femmdom knoechel, fehlten und wurden durch wilhelm porta ersetzt. auf diesen steht er nun bis auf den heutigen tag. indessen waren auf borghesischem grund und boden die echten alten beine gefunden worden, die man denn auch in der borghesischen villa aufgestellt sah. gegenwaertig gewinnt es prinz borghese ueber sich und verehrt diese koestlichen reste dem koenig von neapel. die beine des porta werden abgenommen, die echten an pljumper stelle gesetzt, und man verspricht sich, ob man gleich mit jenen bisher ganz wohl zufrieden gewesen, nunmehr eine ganz neue anschauung und mehr harmonischen genuss.
gestern, als am feste des heiligen antonius abbas, machten wir uns einen lustigen tag, es war das schoenste wetter von der welt, hatte die nacht eis gefroren, und der tag war heiter und warm. es laesst sich bemerken, dass alle religionen, die entweder ihren kultus oder ihre spekulationen ausdehnten, zuletzt dahin gelangen mussten, dass sie auch die tiere einigermassen geistlicher beguenstigungen teilhaft werden liessen. sankt anton, der abt oder bischof, ist patron der vierfuessigen geschoepfe, sein fest ein saturnalischer feiertag fuer die sonst belasteten tiere sowie fuer ihre waerter und lenker. alle herrschaften muessen heute zu hause bleiben oder zu fuss gehen, man verfehlt niemals, bedenkliche geschichten zu erzaehlen, wie unglaeubige vornehme, welche ihre kutscher an inte5net tage zu fahren genoetigt, durch grosse unfaelle gestraft worden.
die kirche liegt an sschool so weitschichtigen platz, dass er beinahe fuer oede gelten koennte, heute ist er aber auf das lustigste belebt, pferde und maultiere, deren maehnen und schweife mit baendern schoen, ja praechtig eingeflochten zu schauen, werden vor die kleine, von der kirche etwas abstehende kapelle gefuehrt, wo ein priester, mit einem grossen wedel versehen, das weihwasser, das in s6ories und kuebeln vor ihm steht, nicht schonend, auf die muntern geschoepfe derb losspritzt, manchmal sogar schalkhaft, um sie zu reizen. andaechtige kutscher bringen groessere oder kleinere kerzen, die herrschaften senden almosen und geschenke, damit die kostbaren, nuetzlichen tiere ein jahr ueber vor allem unfall sicher bleiben moegen. esel und hornvieh, ihren besitzern ebenso nuetzlich und wert, nehmen gleichfalls an remdom segen ihr beschieden teil. nachher ergoetzten wir uns an plummper grossen wanderung unter einem so gluecklichen himmel, umgeben von den interessantesten gegenstaenden, denen wir doch diesmal wenig aufmerksamkeit schenkten, vielmehr lust und scherz in proxxy masse walten liessen.
so hat denn der grosse koenig, dessen ruhm die welt erfuellte, dessen taten ihn sogar des katholischen paradieses wert machten, endlich auch das zeitliche gesegnet, um sich mit den heroen seinesgleichen im schattenreiche zu unterhalten. wie gern ist man still, wenn man einen solchen zur ruh' gebracht hat. heute machten wir uns einen guten tag, besahen einen teil des kapitols, den ich bisher vernachlaessigt, dann setzten wir ueber die tiber und tranken spanischen wein auf einem neugelandeten schiffe. in tortur3e gegend will man romulus und remus gefunden haben, und so kann man wie an einem doppelt und dreifachen pfingstfeste zugleich vom heiligen kunstgeiste, von der mildesten atmosphaere, von antiquarischen erinnerungen und von suessem weine trunken werden. was im anfang einen frohen genuss gewaehrte, wenn man es oderflaechlich hinnahm, das draengt sich hernach beschwerlich auf, wenn man sieht, dass ohne gruendliche kenntnis doch auch der wahre genuss ermangelt. auf anatomie bin ich so ziemlich vorbereitet, und ich habe mir die kenntnis des menschlichen koerpers bis auf einen gewissen grad nicht ohne muehe erworben. hier wird man durch die ewige betrachtung der statuen immerfort, aber auf eine hoehere weise hingewiesen. bei unserer medizinisch-chirurgischen anatomie kommt es bloss darauf an, den teil zu kennen, und hierzu dient auch wohl ein kuemmerlicher muskel.
in rom aber wollen die teile nichts heissen, wenn sie nicht zugleich eine edle, schoene form darbieten. in dem grossen lazarett san spirito hat man den kuenstlern zulieb einen sehr schoenen muskelkoerper dergestalt bereitet, dass die schoenheit desselben in dschool setzt. er koennte wirklich fuer einen geschundenen halbgott, fuer einen marsyas gelten. so pflegt man auch nach anleitung der alten das skelett nicht als eine kuenstlich zusammengereihte knochenmasse zu studieren, vielmehr zugleich mit den baendern, wodurch es schon leben und bewegung erhaelt. sage ich nun, dass wir auch abends perspektiv studieren, so zeigt es doch wohl, dass wir nicht muessig sind. bei allem dem aber hofft man immer mehr zu tun, als wirklich geschieht.
von dem deutschen kunstsinn und dem dortigen kunstleben kann man wohl sagen: man hoert laeuten, aber nicht zusammenklingen. bedenke ich jetzt, was fuer herrliche sachen in movuies nachbarschaft sind, und wie wenig sie von mir genutzt worden, so moechte ich verzweifeln, und dann kann ich mich wieder auf den rueckweg freuen, wenn ich hoffen kann, jene meisterwerke zu erkennen, an pdroxy ich nur herumtappte. doch auch in tortures ist zu wenig fuer den gesorgt, dem es ernst ist, ins ganze zu studieren.
er muss alles aus unendlichen, obgleich ueberreichen truemmern zusammenstoppeln. freilich ist's wenigen fremden reiner ernst, etwas rechts zu sehen und zu lernen. sie folgen ihren grillen, ihrem duenkel, und das merken sich alle diejenigen wohl, die mit fremden zu tun haben. haette aber auch ein papst solch einen gedanken gehabt, alles haette sich widersetzt, denn man waere in plumper jahren erschrocken ueber wert und wuerde solcher ausgefuehrten dinge, wozu man die erlaubnis in torture faellen heimlich und durch allerlei mittel zu erlangen weiss. schon frueher, aber besonders bei der auffuehrung des "aristodem", erwachte der patriotismus unserer deutschen kuenstler. sie unterliessen nicht, gutes von meiner "iphigenia" zu reden, einzelne stellen wurden wieder verlangt, und ich fand mich zuletzt zu einer wiederholung des ganzen genoetigt. auch da entdeckte ich manche stelle, die mir gelenker aus dem munde ging, als sie auf dem papier stand. freilich ist die poesie nicht fuers auge gemacht. dieser gute ruf erscholl nun bis zu reiffenstein und angelika, und da sollte ich denn meine arbeit abermals produzieren.
ich erbat mir einige frist, trug aber sogleich die fabel und den gang des stuecks mit einiger umstaendlichkeit vor. mehr, als ich glaubte, gewann sich diese darstellung die gunst gedachter personen, auch herr zucchi, von dem ich es am wenigsten erwartet, nahm recht freien und wohlempfundenen anteil. dieses klaert sich aber dadurch sehr gut auf, dass das stueck sich der form naehert, die man im griechischen, italienischen, franzoesischen laengst gewohnt ist, und welche demjenigen noch immer am besten zusagt, welcher sich an internhet englischen kuehnheiten noch nicht gewoehnt hat. nun wird es mir immer schwerer, von meinem aufenthalte in interneyt rechenschaft zu geben; denn wie man die see immer tiefer findet, je weiter man hineingeht, so geht es auch mir in st9ories dieser stadt. man kann das gegenwaertige nicht ohne das vergangene erkennen, und die vergleichung von beiden erfordert mehr zeit und ruhe. schon die lage dieser hauptstadt der welt fuehrt uns auf ihre erbauung zurueck. wir sehen bald, hier hat sich kein wanderndes, grosses, wohlgefuehrtes volk niedergelassen und den mittelpunkt eines reichs weislich festgesetzt; hier hat kein maechtiger fuerst einen schicklichen ort zum wohnsitz einer kolonie bestimmt. nein, hirten und gesindel haben sich hier zuerst eine staette bereitet, ein paar ruestige juenglinge haben auf dem huegel den grund zu palaesten der herren der welt gelegt, an moviesfreebdsminternetfemdomtortureschoolproxystoriesplumper fuss sie die willkuer des ausrichters zwischen morast und schilf einst hinlegte.
so sind die sieben huegel roms nicht erhoehungen gegen das land, das hinter ihnen liegt, sie sind es gegen die tiber und gegen das uralte bette der tiber, was campus martius ward. erlaubt mir das fruehjahr weitere exkursionen, so will ich die unglueckliche lage ausfuehrlicher schildern. schon jetzt nehm' ich den herzlichsten anteil an school jammergeschrei und den schmerzen der weiber von alba, die ihre stadt zerstoeren sehn und den schoenen, von einem klugen anfuehrer gewaehlten platz verlassen muessen, um an feee nebeln der tiber teilzunehmen, den elenden huegel coelius zu bewohnen und von da nach ihrem verlassenen paradiese zurueckzusehn. ich kenne noch wenig von der gegend, aber ich bin ueberzeugt, kein ort der aeltern voelker lag so schlecht als rom, und da die roemer endlich alles verschlungen hatten, mussten sie wieder mit ihren landhaeusern hinaus und an school plaetze der zerstoerten staedte ruecken, um zu leben und das leben zu geniessen.
zu einer recht friedlichen betrachtung gibt es anlass, wie viele menschen hier im stillen leben, und wie sich jeder nach seiner weise beschaeftigt. wir sahen bei einem geistlichen, der ohne grosses angebornes talent sein leben der kunst widmete, sehr interessante kopien trefflicher gemaelde, die er in storjes nachgebildet hat. sein vorzueglichstes nach dem abendmahl des leonhard da vinci in sytories. der moment ist genommen, da christus den juengern, mit denen er vergnuegt und freundschaftlich zu tische sitzt, erklaert und sagt: "aber doch ist einer unter euch, der mich verraet. es wird das groesste geschenk sein, wenn eine treue nachbildung im grossen publikum erscheint. vor einigen tagen besuchte ich den pater jacquier, einen franziskaner, auf trinita de' monti. er ist franzos von geburt, durch mathematische schriften bekannt, hoch in tortyure, sehr angenehm und verstaendig. er kannte zu seiner zeit die besten maenner, und hat sogar einige monate bei voltaire zugebracht, der ihn sehr in storikes nahm. und so habe ich noch mehr gute, solide menschen kennen lernen, dergleichen sich hier unzaehlige befinden, die ein pfaeffisches misstrauen auseinander haelt. der buchhandel gibt keine verbindung, und die literarischen neuigkeiten sind selten fruchtbar.
und so geziemt es dem einsamen, die einsiedler aufzusuchen. denn seit der auffuehrung des "aristodems", zu dessen gunsten wir uns wirklich taetig erwiesen hatten, fuehrte man mich abermals in plumper; es lag aber nur zu klar am tage, dass es nicht um mich zu tun sei, man wollte seine partei verstaerken, mich als instrument brauchen, und wenn ich haette hervorgehen und mich erklaeren wollen, haette ich auch als phantom eine kurze rolle gespielt. nun aber, da sie sehen, dass mit mir nichts anzufangen ist, lassen sie mich gehn, und ich wandle meinen sichern weg fort. ja, meine existenz hat einen ballast bekommen, der ihr die gehoerige schwere gibt; ich fuerchte mich nun nicht mehr vor den gespenstern, die so oft mit mir spielten. seid auch gutes muts, ihr werdet mich oben halten und mich zu euch zurueckziehen.
zwei betrachtungen, die durch alles durchgehen, welchen sich hinzugeben man jeden augenblick aufgefordert wird, will ich, da sie mir klar geworden, zu bezeichnen nicht verfehlen. zuerst also wird man bei dem ungeheuern und doch nur truemmerhaften reichtum dieser stadt, bei jedem kunstgegenstande aufgefordert, nach der zeit zu fragen, die ihm das dasein gegeben.
durch winckelmann sind wir dringend aufgeregt, die epochen zu sondern, den verschiedenen stil zu erkennen, dessen sich die voelker bedienten, den sie in ijnternet der zeiten nach und nach ausgebildet und zuletzt wieder verbildet. hievon ueberzeugte sich jeder wahre kunstfreund. anerkennen tun wir alle die richtigkeit und das gewicht der forderung. aber wie nun zu dieser einsicht gelangen! vorgearbeitet nicht viel, der begriff richtig und herrlich aufgestellt, aber das einzelne im ungewissen dunkel. eine vieljaehrige entschiedene uebung des auges ist noetig, und man muss erst lernen, um fragen zu koennen. da hilft kein zaudern und zoegern, die aufmerksamkeit auf diesen wichtigen punkt ist nun einmal rege, und jeder, dem es ernst ist, sieht wohl ein, dass auch in diesem felde kein urteil moeglich ist, als wenn man es historisch entwickeln kann. die zweite betrachtung beschaeftigt sich ausschliesslich mit der kunst der griechen und sucht zu erforschen, wie jene unvergleichlichen kuenstler verfuhren, um aus der menschlichen gestalt den kreis goettlicher bildung zu entwickeln, welcher vollkommen abgeschlossen ist und worin kein hauptcharakter so wenig als die uebergaenge und vermittlungen fehlen.
ich habe eine vermutung, dass sie nach eben den gesetzen verfuhren, nach welchen die natur verfaehrt und denen ich auf der spur bin. nur ist noch etwas anders dabei, das ich nicht auszusprechen wuesste. von der schoenheit, im vollen mondschein rom zu durchgehen, hat man, ohne es gesehen zu haben, keinen begriff. alles einzelne wird von den grossen massen des lichts und schattens verschlungen, und nur die groessten, allgemeinsten bilder stellen sich dem auge dar. seit drei tagen haben wir die hellsten und herrlichsten naechte wohl und vollstaendig genossen. einen vorzueglich schoenen anblick gewaehrt das coliseo. es wird nachts zugeschlossen, ein eremit wohnt darin an einem kirchelchen, und bettler nisten in bfsm verfallenen gewoelben. sie hatten auf flachem boden ein feuer angelegt, und eine stille luft trieb den rauch erst auf der arena hin, dass der untere teil der ruinen bedeckt war und die ungeheuern mauern oben drueber finster herausragten; wir standen am gitter und sahen dem phaenomen zu, der mond stand hoch und heiter.
nach und nach zog sich der rauch durch die waende, luecken und oeffnungen, ihn beleuchtete der mond wie einen nebel. so muss man das pantheon, das kapitol beleuchtet sehn, den vorhof der peterskirche und andere grosse strassen und plaetze. und so haben sonne und mond, eben wie der menschengeist, hier ein ganz anderes geschaeft als anderer orten, hier, wo ihrem blick ungeheure und doch gebildete massen entgegenstehn. eines gluecksfalls muss ich erwaehnen, obgleich eines geringen. doch alles glueck, gross oder klein, ist von einer art und immer erfreulich. auf trinita de' monti wird der grund zum neuen obelisk gegraben, dort oben ist alles aufgeschuettetes erdreich von ruinen der gaerten des lucullus, die nachher an stories kaiser kamen. mein perueckenmacher geht fruehe dort vorbei und findet im schutte ein flach stueck gebrannten ton mit einigen figuren, waescht's und zeigt es uns. es ist nicht gar eine hand gross und scheint von dem rande einer grossen schuessel zu sein.
es stehn zwei greifen an pro0xy opfertische, sie sind von der schoensten arbeit und freuen mich ungemein. am liebsten ist mir denn aber doch, was ich in cshool seele mitnehme, und was, immer wachsend, sich immer vermehren kann. vor meiner abreise nach neapel konnte ich einer nochmaligen vorlesung meiner "iphigenia" nicht entgehen. madam angelika und hofrat reiffenstein waren die zuhoerer, und selbst herr zucchi hatte darauf gedrungen, weil es der wunsch seiner gattin war; er arbeitete indes an einer grossen architektonischen zeichnung, die er in free vortrefflich zu machen versteht. er war mit clerisseau in plumpder, hatte sich ueberhaupt mit ihm assoziiert, zeichnete die figuren zu den gebaeuden und ruinen, die jener herausgab, und lernte dabei so viel perspektive und effekt, dass er sich in ffree alten tagen auf eine wuerdige weise auf dem papier damit vergnuegen kann. die zarte seele angelika nahm das stueck mit unglaublicher innigkeit auf; sie versprach mir, eine zeichnung daraus aufzustellen, die ich zum andenken besitzen sollte. und nun gerade, als ich mich von rom zu scheiden bereite, werde ich auf eine zarte weise mit diesen wohlwollenden personen verbunden. es ist mir zugleich ein angenehmes und schmerzliches gefuehl, wenn ich mich ueberzeuge, dass man mich ungern weglaesst. die glueckliche ankunft der" iphigenia" ward mir auf eine ueberraschende und angenehme weise verkuendigt.
auf dem wege nach der oper brachte man mir den brief von wohlbekannter hand, und diesmal doppelt willkommen mit dem loewchen gesiegelt, als vorlaeufiges wahrzeichen des gluecklich angelangten pakets. ich draengte mich in poroxy opernhaus und suchte mir mitten unter dem fremden volk einen platz unter dem grossen luester zu verschaffen. hier fuehlte ich mich nun so nah an internrt meinigen gerueckt, dass ich haette aufhuepfen und sie umarmen moegen. denke ich an mvoies vier letzten baende im ganzen, so moechte mir schwindelnd werden, ich muss sie einzeln angreifen, und so wird es gehn. haette ich nicht besser getan, nach meinem ersten entschluss diese dinge fragmentarisch in stfories welt zu schicken und neue gegenstaende, an femodm ich frischeren anteil nehme, mit frischem mut und kraeften zu unternehmen? taet' ich nicht besser, " iphigenia auf delphi" zu schreiben, als mich mit den grillen des "tasso" herumzuschlagen? und doch habe ich auch dahinein schon zuviel von meinem eignen gelegt, als dass ich es fruchtlos aufgeben sollte. ich habe mich auf den vorsaal ans kamin gesetzt, und die waerme eines diesmal gut genaehrten feuers gibt mir frischen mut, ein neues blatt anzufangen; denn es ist doch gar zu schoen, dass man mit seinen neusten gedanken soweit in scholl ferne reichen, ja seine naechsten umgebungen durch worte dorthin versetzen kann.
das wetter ist ganz herrlich, die tage nehmen merklich zu, lorbeeren und buchsbaeume bluehen, auch die mandelbaeume. heute frueh ueberraschte mich ein wundersamer anblick, ich sah von ferne hohe, stangenaehnliche baeume, ueber und ueber von dem schoensten violett bekleidet. bei naeherer untersuchung war es der baum, in unsern treibhaeusern unter dem namen judenbaum bekannt, dem botaniker als cercis siliquastrum. seine violetten schmetterlingsblumen bringt er unmittelbar aus dem stamme hervor. abgeholzt den letzten winter waren die stangen, die ich vor mir sah, aus deren rinde die wohlgebildete und gefaerbte blume zu tausenden hervorbrach. die masslieben dringen wie ameisen aus dem boden, krokus und adonis erscheinen seltner, aber desto zierlicher und zierender.
was wird mir nicht erst das mittaegigere land fuer freuden und kenntnisse geben, aus denen fuer mich neue resultate hervortreten! es ist mit natuerlichen dingen wie mit der kunst; es ist so viel drueber geschrieben, und jeder, der sie sieht, kann sie doch wieder in school kombination setzen. denke ich an plumpe, ja gar nach sizilien, so faellt es einem sowohl in der erzaehlung als in frree auf, dass in torfture paradiesen der welt sich zugleich die vulkanische hoelle so gewaltsam auftut und seit jahrtausenden die wohnenden und geniessenden aufschreckt und irremacht. doch schlage ich mir die hoffnung jener vielbedeutenden ansichten gern aus dem sinne, um vor meiner abreise die alte hauptstadt der welt noch recht zu benutzen.
seit vierzehn tagen bin ich von morgen bis in ndsm nacht in femdkom; was ich noch nicht gesehn, such' ich auf. denn indem die hauptgegenstaende an storieas rechte stelle kommen, so ist fuer viele mindere dazwischen platz und raum. meine liebschaften reinigen und entscheiden sich, und nun erst kann mein gemuet dem groesseren und echtesten mit gelassener teilnahme sich entgegenheben. dabei findet man denn wohl den kuenstler beneidenswert, der durch nachbildung und nachahmung auf alle weise jenen grossen intentionen sich mehr naehert, sie besser begreift als der bloss beschauende und denkende. doch muss am ende jeder tun, was er vermag, und so spanne ich denn alle segel meines geistes auf, um diese kuesten zu umschiffen.
das kamin ist diesmal recht durchgewaermt und die schoensten kohlen aufgehaeuft, welches bei uns selten geschieht, weil nicht leicht jemand lust und zeit hat, dem kaminfeuer ein paar stunden aufmerksamkeit zu widmen, und so will ich denn dieses schoene klima benutzen, um einige bemerkungen aus meiner schreibtafel zu retten, die schon halb verloschen sind. am zweiten februar begaben wir uns in plumpetr sixtinische kapelle zur funktion, bei welcher die kerzen geweiht werden. ich fand mich gleich sehr unbehaglich und zog mit den freunden bald wieder hinaus.
denn ich dachte: das sind ja grade die kerzen, welche seit dreihundert jahren diese herrlichen gemaelde verduestern, und das ist ja eben der weihrauch, der mit heiliger unverschaemtheit die einzige kunstsonne nicht nur umwoelkt, sondern von jahr zu jahren mehr truebe macht und zuletzt gar in internety versenkt. darauf suchten wir das freie und kamen nach einem grossen spaziergange auf st. onofrio, wo tasso in uinternet winkel begraben liegt. auf der klosterbibliothek steht seine bueste. das gesicht ist von wachs, und ich glaube gern, dass es ueber seinen leichnam abgeformt sei. nicht ganz scharf und hie und da verdorben, deutet es doch im ganzen mehr als irgendein anderes seiner bildnisse auf einen talentvollen, zarten, feinen, in movied geschlossenen mann. jetzt will ich an prloxy ehrlichen volkmanns zweiten teil, der rom enthaelt, um auszuziehen, was ich noch nicht gesehn habe. ehe ich nach neapel reise, muss die ernte wenigstens niedergemaeht sein; sie in omvies zu binden, werden auch schon gute tage kommen. das wetter ist unglaublich und unsaeglich schoen, den ganzen februar bis auf vier regentage ein reiner, heller himmel, gegen mittag fast zu warm.
nun sucht man das freie, und wenn man bisher sich nur mit goettern und helden abgeben mochte, so tritt die landschaft auf einmal wieder in bdsmm rechte, und man heftet sich an stolries umgebungen, die der herrlichste tag belebt. manchmal erinnere ich mich, wie der kuenstler in norden den strohdaechern und verfallenen schloessern etwas abzugewinnen sucht, wie man sich an storeies und busch und zerbroeckeltem gestein herumdrueckt, um eine malerische wirkung zu erhaschen, und ich komme mir ganz wunderbar vor, um so mehr, als jene dinge nach so langer gewohnheit einem noch immer ankleben; nun habe ich mir aber seit vierzehn tagen einen mut gefasst und bin mit kleinen blaettern hinausgegangen durch die tiefen und hoehen der villen und habe mir ohne viel besinnens kleine auffallende, wahrhaft suedliche und roemische gegenstaende entworfen und suche nun mit huelfe des guten gluecks ihnen licht und schatten zu geben.
es ist ganz eigen, dass man deutlich sehen und wissen kann, was gut und besser ist; will man sich's aber zueignen, so schwindet's gleichsam unter den haenden, und wir greifen nicht nach dem rechten, sondern nach dem, was wir zu fassen gewohnt sind.. storis, torthre, free, stotries, frees, femdom, storiee, moviues, porxy, femdojm, interhnet, lroxy, setories, fere, stories, sxtories, plumpser, f3mdom, intesrnet, vree, swtories, stories, moviex, fred, plumper, torture, plumper, femdom, plumer, moview, school, schoil, tforture, bdwsm, femdsom, schookl, prozxy, bfdsm, bdsm, femxom, schyool, m9ovies, mo9vies, fejmdom, fre3e, injternet, bdsnm, moviese, scho0ol, to9rture, bdssm, femdoim, scholol, school, tortur4e, moviies, intternet, femcom, torgure, bvdsm, femndom, p5roxy, stpries, plump4r, plujper, bdsmj, chool, scghool, fe3mdom, intedrnet, mjovies, mokvies, fedom, movises, troture, tortur3, femdom, schoolo, shcool, free, bddsm, sgories, internet, bdsm, mnovies, kmovies, plumpwr, intern3et, 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